Dr. Peter Wetscher
Mag. Stefan Rieser
Dr. Astrid Fehrmann

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Österreich

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Wie sieht eine optimale Geburtshilfe aus?

10 Tipps zur Geburtshilfe

  1. optimale Körperkondition des Muttertieres zum Kalben, BCS 3,25 bis 3,50 bei über 3,75 sind Komplikationen zu erwarten
  2. Abkalbebucht mindestens 15 qm bzw. auch bei Anbindehaltung saubere Einstreu
  3. Kein Stress und keine Unruhe um die Geburt
  4. Geburtshygiene für Muttertier, Geburtshelfer und den verwendeten Hilfsmittel
  5. Keine frühzeitige Intervention bei normalem Geburtsvortschritt und normaler Lage des Kalbes, Dauer der Geburt nach Platzen der Fruchtblase bis maximal zwei Stunden
  6. Geburtshilfe nur am liegenden Tier, keinen unnötigen hohen Kraftaufwand anwenden, Zug und Zugpausen synchron mit der Wehentätigkeit
  7. Zughilfe geradeaus, nach Auszug des Brustkorbes Zugrichtung nach unten, das ist Richtung Euter, ändern
  8. Bei Schwergeburt, Fehlstellungen des Kalbes, keinem entsprechendem Geburtsvortschritt den Tierarzt beiziehen
  9. Beim Neugeborenen auf freie Atemwege achten, Nabelhygiene, dem Muttertier zum Abschlecken geben
  10. Das Muttertier rasten lassen, mit ausreichend handwarmen Wasser tränken, auf Blutungen und Pressen nach der Geburt achten
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Die häufigsten Lästlinge bei Pferde?

Gelsen (Culex pipiens u.a.) sind Überträger des West Nil Virus (WNV), ein Flavivirus, auf Vögel, in denen es sich vermehren kann, meist mit tödlichem Ausgang, auf Menschen, Pferde und andere Säugetiere, die an milden grippeähnlichen Symptomen oder selten an einer lebensbedrohlichen Gehirnhautentzündung erkranken.

Gnitzen (Culicoides) lieben es warm und feucht, Bisse sind sehr schmerzhaft und führen in manchen Fällen zu allergischen Reaktionen unter dem Begriff „Sommerekzem“.
Gnitzen übertragen auch Fadenwürmer (Onchocerca reticulata und O. cervicalis) im Fessel- bzw. Halsbereich, Mikrofilarien des jeweiligen Erregers können sich im Bindegewebe ausbreiten. Gnitzen, insbesondere C.imicola, verbreiten auch die afrikanische Pferdepest, übrigens auch die Blauzungenkrankheit der Wiederkäuer

Bremsen kommen überall vor wo Vegetation ist, ihr Biss ist schmerzhaft und führt zu Quaddeln, können den Hautpilz (Microsporum gypseum) übertragen, der hochansteckend ist und zum Krankheitsbild des sogenannten „Ringworm“ führt, eine Dermatophytose. Bremsen können auch den Erreger der Infektiösen Anämie (EIA), ein Retrovirus, übertragen.
Die Krankheit äußert sich in Fieber, Lethargie, Gewichtsverlust und Blutarmut, sie ist anzeige- pflichtig und wird durch den Coggins-Test diagnostiziert.

Zecken, insbesondere Schildzecken, wie der gemeine Holzbock (Ixodes ricinus) befallen Säugetiere und können über mehrere Tage Blut saugen. Gefährlich ist die Übertragung der Lyme-Borreliose, verursacht durch Borrelia burgdorferi, einem Bakterium das zu mildem Fieber, Rötungen an der Infektionsstelle (bei pigmentierter Haut nicht sichtbar), in weiterer Folge Steifheit der Gelenke, Lahmheit, Muskelschwäche, Überempfindlichkeit bei Berührung, Lethargie und Verhaltensstörungen führen kann.

Wichtig ist Zecken täglich zu entfernen da die Borrelien in der Regel erst nach 24 stündigem Blutsaugen übertragen werden.

Zecken übertragen auch das FSME-Virus, das zu Gehirnhautentzündungen führt. Diese Erkrankung ist besonders für Menschen gefährlich, spielt aber bei Tieren eine untergeordnete Rolle.

Fliegen sind leckend-saugende Lästlinge, die sich von austretenden Wund-, Nasen-, Augen- oder Maulsekreten ernähren und für die Übertragung von Papilloma-Viren (BPV-1, BPV-2) verantwortlich gemacht werden.
Die Viren verursachen vorübergehende Warzen aber sind auch bei der Entstehung des equinen Sarkoids, eine Krebserkrankung die schwer therapierbar ist und zu häufigen Recidiven führt, maßgeblich beteiligt.

Stechfliegen (Stomoxys calcitrans) verursachen sehr schmerzhafte Stiche an Beinen, Bauch, Brust und Rücken. Diese Stallfliegen entwickeln sich in verwelkendem Pflanzenmaterial, Einstreu und Kot, aus diesem nehmen die Fliegen die Larven des Magenwurms (Habronema microstoma) auf und geben diese beim Einstich in die Pferdehaut wieder ab. Das Pferd knabbert an der juckenden Bissstelle und nimmt seinerseits die Larven auf. Nach etwa zwei Wochen haben sich die Larven im Magen des Pferdes zu erwachsenen Magendasseln entwickelt.

Die Larven des Magenwurmes können durch die Fliegen auch in Wunden gelangen. Von dort wandern diese ins umliegende Gewebe und verursachen entzündliche Reaktionen (Sommerwunden). Die kleine Stechfliege (Haematobia irritans), plagt vornehmlich Rinder, verschmäht aber auch Pferde nicht und kann den Erreger der sogenannten Pseudertuberkulose (Corynnebacterium pseudertuberculosis) verbreiten. Dies ist eine eitrige Entzündung der Lymphgefäße, der Haarfollikel und kann zu Hautabszessen führen.
Die kleine Stechfliege verursacht auch entzündliche Hautveränderungen im Bereich des Nabels, der sogenannten Dermatits der ventralen Mittellinie. Um insektenvermittelten Krankheiten vorzubeugen ist ein effizientes Stallmanagement mit Insektenschutz und Insektenbekämpfung notwendig sowie die sinnvolle Anwendung von Insektenschutzmitteln.

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Einreisebestimmungen für Hunde und Katzen?

Informationen finden sie auf der Internetseite www.intervet.de/Binaries/61_108143.pdf

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Wie oft soll ich meinen Hund /meine Katze entwurmen?

Die Wurmkur sollte der Lebensweise des Haustieres angepasst werden. Das bedeutet: ist der Hund/die Katze viel unterwegs, hat viel Kontakt zu anderen Artgenossen oder ist es ein fleißiger Mäusefänger dann muss es entsprechend mehr entwurmt werden.

Wir empfehlen wenigstens vierteljährlich eine Wurmkur durchzuführen. Dagegen sollte ein Stubentiger, der nur in der Wohnung lebt, mindestens 1x pro Jahr am Besten vor der Impfung mit entwurmt werden.